Modellsportverein Großkonreuth e.V.

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 Betreff des Beitrags: Graupner MC32
BeitragVerfasst: Sa 29. Dez 2012, 19:40 
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Hi,

werde hier sporadisch in den nächsten Monaten von meinen Erfahrungen mit der Graupner MC32 HOTT berichten. Bei dieser Anlage handelt es sich um die Version 2. Der Unterschied zu den Anlagen der ersten Generation liegt in einem neuerdings integrierten Bluetooth-Modul (z.B. Vario, Sprachausgabe, Telemetrie, usw. per Headset), seitlichen Drehgebern aus robustem Alu sowie Trimmrädern aus Alu, einem jetzt enthaltenen Nackengurt und kleineren Detailverbesserungen wie z.B. die Abdeckungen der Ladebuchse.

Der Lieferumfang der MC 32 HOTT enthält u.a.:
  • Aluminiumkoffer
  • MC-32 HoTT
  • Empfänger GR-32 Dual HoTT
  • micro SD-Speicherkarte für Modelldaten und Telemetrieaufzeichnung inkl. Adapter auf SD-Format
  • Programmier-/Updatekabel für HOTT-Empfänger inkl. USB-Kabel
  • 230 Volt Ladegerät

Auf den Bildern ist meine MC 32 zu sehen, allerdings nicht mehr im Originalzustand, sondern um folgende Punkte geändert:
  • Kürzere Knüppel als im Original
  • internes Spektrum DSM2/DSMX-Modul (per MC32-Software steuerbar)
  • zusätzliche Schalter bzw. andere Schalteranordung

Viele Grüße
Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Senderpult
BeitragVerfasst: Sa 29. Dez 2012, 20:09 
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Ein Senderpult ähnlich zu den bekannten bisherigen Contest-Pulten ist laut Graupner für das Früjahr 2013 geplant (aktuell noch nicht lieferbar). Die MC32 HOTT verfügt über massive in den Sender integrierte Aluminiumbügel und seitlich an den Sender angeschraubte Kunststoff-Handauflagen, so dass ein Pult eigentlich nicht zwingend erforderlich ist. Allerdings gehört für mich zu einem Pultsender auch ein "richtiges" Pult.

Einige Händler (z.B. TechniCom aus Marktredwitz) bieten für die MC 32 als Zubehör schöne Bikini-Pulte aus Fiberglas (GfK) und ähnlichen Materialien an. Allerdings betragen die Preise für derartige Pulte teilweise bis knapp 150,- Euro. Ob diese Preise für Pulte ohne Ablagefächer gerechtfertigt sind sei dahingestellt, vor allem vor der Tatsache, dass das zu erwartende Graupner Contest-Pult mit Ablagefächern preislich ähnlich zu den bestehenden Pulten (ca. 60 Euro) angesiedelt sein dürfte.

Persönlich vermisse ich den umlaufenden Haltebügel des Contest-Senderpultes meiner MC22s ziemlich. Dies brachte mich auf die Idee selbst ein Bikini-Senderpult aus Sperrholz zu fertigen und den vorhandenen Bügel des alten MC22s Senderpultes dort zu integrieren. Die Form habe ich in Corel Draw gezeichnet, auf Sperrholz durchgepaust und ausgesägt. Der Boden besteht aus 8mm Pappelsperrholz und die Abdeckplatte aus 6mm Pappelsperrholz. Als Halterung wurde der Halte-/Aufhängungsbügel vom Contest-Senderpult der Graupner MC22s verwendet. Das Gewicht des selbstgebauten Pults beträgt 770 Gramm und ist damit nur minimal schwerer als z.B. das original Graupner Contest-Pults der MC22s (690 Gramm).
Der Clou an dem Pult ist, dass es exakt in den originalen Senderkoffer passt und der umlaufende Haltebügel beim schließen des Deckels bündig an diesem anliegt, so dass der Sender samt Pult nicht im Koffer umherfliegen kann.

Den Plan aus Corel Draw 8 sowie entsprechende PDF-Ausdrucke davon habe ich angehängt.

PS: Bikini-Pulte deshalb, weil von der Seite betrachtet der Sender zu sehen ist und nicht vollständig bedeckt wird.


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 Betreff des Beitrags: Spektrum-Modul für die MC 2 HOTT
BeitragVerfasst: Sa 29. Dez 2012, 20:33 
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In den letzten Jahren hat die Entwicklung bei den "ready2bind"-Modellen eine rasante Entwicklung hingelegt, so dass aktuell aus einer großen Palette teils sehr interessanter Flugzeuge und auch Hubschraubern ausgewählt werden kann. Der Haken an der Sache: Im Marktsegment "ready2bind" hat sich Spektrum DSM2 bzw. DSMX als 2.4 GHz Funkttechnik etabliert. Ein zusätzliches Spektrum-Modul sollte also in die MC32 eingebaut werden. Die Graupner MC32 HOTT bietet die Möglichkeit "fremde" HF-Module" über eine per Software schaltbare interne PPM-Büchse anzubinden, so dass mit dem Modellwechsel auch automatisch das entsprechende Funkmodul aktiviert wird, z.B. um zusätzlich Multiplex M-Link, ACT S3D, Futaba FASST oder andere Module nahtlos zu integrieren.

Für Spektrum-Module gibt es aber eine noch bessere Lösung:
Mit den Graupner HoTT-Anlagen MX-20, MC-20 und MC-32 ist es möglich ein Spektrum-Modul nahtlos zu integrieren: Sowohl Bindingvorgang, Reichweitentest als auch DSM2/DSMX-Umschaltung können direkt über das Menü der genannten Graupner HoTT-Anlagen durchgeführt werden, da die Sendersoftware ein passendes Spektrum 2.4 GHz Modul direkt seriell, digital ansteuern kann. Angeschlossen wird das Spektrum-Modul am DATA-Ausgang der Graupner-Anlagen, wo normalerweise z.B. eine HoTT-Box angeschlossen werden könnte. Darüber hinaus ist noch ein kleiner Festspannungswandler nötig, der aus den 5 Volt des DATA-Ausgangs die für das Spektrum-Modul benötigten 3,3 Volt erzeugt.

Zum Umbau:
Passende Spektrum-Module 2.4 GHz-Module sind in vielen günstigen Spektrum-Anlagen zu finden. In meinem Fall musste eine Spektrum DX4e als Organspender dienen. Auf den Bildern ist zu sehen, wo das Modul sitzt und wie man es auslöten kann. Das Auslöten klappt am Besten mit einer Lötpumpe und mit etwas Erfahrung. Den Spannungswandler von 5 Volt auf 3.3 Volt habe ich fertig als SMD-Platine in eBay für kleines Geld gekauft, könnte man aber jederzeit auch selbst bauen (z.B. 1x LT1117 CS T3.3, 2x 22µF/6.3Volt). Das Spektrum-Modul wurde noch mit einem zweiphasigen Schalter versehen, so dass ich es interen einbauen und ggf. ganz abschalten kann (z.B. falls eine HoTT-Box an den DATA-Anschluss angeschlossen wird). Sowohl bei der externen als auch bei der internen Lösung muss nichts gebohrt werden, so dass die Änderung jederzeit reversibel ist.

Der ext. PPM-Ausgang wie ihn die Anlagen MC-20 und MC-32 als Schnittstelle für Fremdmodule aufweisen bleibt bei dieser Lösung frei und kann z.B. für ein zusätzliches FASST-Modul verwendet werden, so dass der entsprechende Graupner Sender dann HoTT, Spektrum DSM2, Spektrum DSMX und FASST senden kann.

Viele Grüße
Gerhard

PS: Die Sendersoftware muss jeweils mind. den nachfolgenden Versionsstand aufweisen:
MX-20 HoTT: V 1.121
MC-20 HoTT: V 1.013
MC-32 HoTT: V 1.034


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Dateikommentar: Spannungswandler von 5V auf 3.3 Volt
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 Betreff des Beitrags: Re: Graupner MC32
BeitragVerfasst: Sa 29. Dez 2012, 20:36 
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hat jetzt zwar nichts mit der MC32 HOTT zu tun, aber für was man z.B. das Spektrum-Modul brauchen kann: Blade nano CPX von HorizionHobby - der aktuell wahrscheinlich kleinste 3D-Heli der Welt und obendrein noch ziemlich crashresistent.


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 Betreff des Beitrags: Telemetrie und Loggingfunktion
BeitragVerfasst: Mo 15. Apr 2013, 21:19 
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Früherkennung schwächelnder Akkus
Frisch vollgeladenen dreizeller LiPo-Akku in die T28 Trojan rein, starten, zwei Rollenkreise, Vollgas und schon ertönt ein "*bling* *bling* Eingangsspannung niedrig" aus dem eingebauten Lautsprecher der Graupner MC 32 HOTT. Es wurde umgehend zur Landung angesetzt und der nur ca. 40 Sekunden geflogene Akku etwas ungläubig aus dem Modell genommen: Die Ruhespannung lag bei ca. 12 Volt und eher ein Zeichen dafür, dass der Akku noch gut voll ist, aber unter mäßiger Belastung durch den Motor brach die Spannung bis auf unter 10 Volt ein.
Das Bild unten zeigt einen Auszug der von der Mc32 aufgezeichneten Telemetriewerten. Die Aufzeichnung findet auf die Micro-SD-Karte im Sender statt, wobei pro Flug jeweils eine eigene Logdatei angelegt wird. Diese Dateien werden je Modell in separaten Verzeichnissen (Verzeichnisname entspricht der Modellbezeichnung) abgelegt. Da die MC32 ferner über eine Echtzeituhr verfügt, weisen die Dateien jeweils noch die passende Uhrzeit sowie das aktuelle Tagesdatum auf, was die Auswahl der Logdateien nochmals erheblich vereinfacht.
Da alle Telemetriewertewerte pro Sekunde mehrfach aufgezeichnet werden eigenen sich diese Daten hervorragend für weitere Analysen am PC (z.B. im Graupner Studio oder dem Data-Explorer).
Die Daten eines GPS-Sensors (z.B. Geschwindigkeit, Entfernung, Höhe, usw.) werden genauso wie alle anderen Telemetriewerte im Sender aufgezeichnet. Das GPS muss zum Auslesen am PC (Windows, Linux oder Macintosh) nicht aus dem Modellflugzeug ausgebaut werden. Es werden sogar die Positionen der Steuerknüppel/Kanäle aufgezeichnet, so dass sich auch im Nachhinein feststellen lässt, wie viel Vollgasanteil bei den Flügen dabei ist...

Fazit: Die Telemetrie hat bereits nach wenigen Flügen Ärger mit defekten Akkus erspart. Der defekte Akku wurde ausgemustert.

Telemetrie-Tankuhr statt Stoppuhr, mehr Flugzeit
Früher :) (ohne Telemetrie) bin ich immer nach Stopuhr geflogen, jetzt nach wenigen Flügen mit Telemetrie bin ich dazu übergegangen nach verbrauchten mAh in Kombination mit Unterspannungsalarm zu fliegen. Die Flugzeiten haben sich durch die Tankuhr (verbrauchte mAh) dramatisch erhöht, ohne dass ich Gefahr laufe die Akkus zu tief zu entladen/schädigen. Als Sensor habe ich das UniSens-E von SM-Modellbau im Einsatz.

Abstimmung / Überwachung V-Motore
Der T-REX 700 Nitro wurde ebenfalls unter anderem mit Telemetrie für Drehzahl und Motortempetatur versehen und zum ersten mal mit der Graupner MC 32 Hott geflogen. Als Temperatursensor kommt ein PT1000-Temperaturfühler sowie ein alter Futaba GV-1 Magnet-Sensor als Drehzahlsensor an einem UniLog2 von SM-Modellbau zum Einsatz. Besonders die Temperatur per Telemetrie/Sprachausgabe ist beim Nitroheli für das Einstellen des Motors sehr hilfreich. Das früher verwendete Speicherthermometer wurde ausgemustert.
Im zweiten Bild sind die unterschiedlichen Gasvorwahleinstellungen (hier 1500 und 1750 upm) gut erkennbar. Für diesen Flug wurde die Hauptdüsennadel um zwei klicks magerer gestellt, was für 15ccm Methanolmotoren zu einer grenzwertig hohen Temperatur von bis zu 130°C geführt hat. "Gesund" wären für einen 15ccm Motor ca. max. 110 bis 120°C bei 20° Außentemperatur. Interessant ist auch wie die Motor-Temperatur mit der Flughöhe korreliert (es wurden etliche fast senkrechte Steigflüge zur Motorabstimmung durchgeführt).


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T-REX700N Erstflug mit MC32.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Graupner MC32
BeitragVerfasst: Fr 10. Mai 2013, 10:53 
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MC-32 Variometer (Vario) mit UniSens-E als Sensor
Gestern am Vatertag wurde mit einem Simprop EC3 die Vario-Funktion der MC-32 in Verbindung mit dem Uni-Sens-E getestet. Es gab zwar nur sehr schwache Thermik, aber für einen kleinen Test reichte es dennoch. Das UniSens-E von SM-Modellbau kann unter anderem folgende Telemetriewerte ermitteln: Strom (A), Spannung (V), verbrauchte Kapazität (mAh), Drehzahl (upm), Flughöhe (m), Vario (Steigen/Sinken) und Leistung (W). Von den Außenmaßen und Gewicht ist das UniSens-E gerade zu winzig: 12g und 26 x 22 x 9 mm misst das Modul. Der Einbau des sehr kompaken UniSens-E ist denkbar einfach, es wird im Modell einfach zwischen Antriebsakku und Regler gesteckt. Für die Drehzahlmessung wird eine Phase des bürstenlosen Motors mittels einer kleinen Messleitung angezapft (dünner weißer Draht auf den Bildern). Die Ermittlung der Leistungsdaten funktioniert, wie schon von den UniLog's von SM-Modellbau her bekannt, absolut tadellos.

Das Vario des UniSens-E arbeitet überraschend feinfühlig und passt sehr gut zur Akustik der Graupner MC-32 HOTT. Verschiedene Steig- als auch Sinkraten sind sehr gut am Varioton der MC32 zu erkennen. Interessant ist auch die Möglichkeit per Knopfdruck mittels der Sprachausgabe der Graupner/SJ HOTT-Sender z.B. die Flughöhe oder die verbrauchte Akku-Kapazität angesagt zu bekommen, denn auch nur kurz auf das Display des Sender zu kucken bedeutet in der Regel, dass man anschließend sein Modell am Himmel nicht bzw. nicht mehr so schnell findet (besonders in großer Höhe). Berücksichtigt man den günstigen Preis des UniSens-E und der Leistungsloggigfunktionen im Vergleich zu "spezialisierten" Varios, so stellt das UniSens-E in Verbindung mit der Graupner/SJ MC-32 HOTT für mich eine sehr gelungene Kombination dar.

Als sehr praktisch erweist sich auch, dass sämtliche Telemetriedaten zentral in der MC-32 HOTT auf der SD-Karte protokolliert werden. Musste man früher die SD-Karten mit den LogDaten aus den verschiedenen Modellen mühsam heraus und anschließend wieder hineinoperieren, so reicht es mit den Graupner/SJ HOTT-Anlagen vollkommen aus, einfach die SD-Karte des Senders auszulesen. In den Logdateien der HOTT-Sender sind alle erdenklichen Informationen erhalten, von den Werten der Telemetriesensoren im Modellflugzeug, bishin zu den Knüppelbewegungen des Piloten am Sender.


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IMG_2302.JPG [ 282.27 KiB | 15270-mal betrachtet ]
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Dateikommentar: In dieser Grafik wurd nur Strom und relative Flughöhe ausgewählt.
MC32 mit UniSens-E als Vario.jpg
MC32 mit UniSens-E als Vario.jpg [ 483.2 KiB | 15270-mal betrachtet ]

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BeitragVerfasst: Di 14. Mai 2013, 23:41 
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Registriert: Di 29. Sep 2009, 23:20
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Auslesen und Anzeigen der Modelldaten am Computer:
Das Programm "HOTT Transmitter config" (Download: https://code.google.com/p/hott-transmitter-config/) ermöglicht es sämtliche Modelldaten von Graupner/SJ HOTT-Sendern am Computer (Windows, Linux, MacOS X) auszulesen und im Klartext anzuzeigen. Die Zusammenfassung aller Parameter kann z.B. als PDF oder HTML abgespeichert werden, was z.B. für Vergleiche zwischen zwei Parameterständen sehr hilfreich sein kann.

Auf dem Bild sieht man die ersten Zeilen der Parameter meines T-REX 700N. Die vollständigen Einstellungen habe ich als PDF angefügt.

Die Anwendung ist aktuell noch in der Entwicklung und könnte dem Namen nach (Stichwort "config") noch sehr interessant werden.


Dateianhänge:
T-REX 700N.pdf [263.23 KiB]
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HOTT Transmitter Config.jpg
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 Betreff des Beitrags: Re: Graupner MC32
BeitragVerfasst: Mo 2. Sep 2013, 20:56 
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Registriert: Di 29. Sep 2009, 23:20
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Die Graupner HOTT-Sender zeichnen neben den Telemetriewerten (z.B. Höhe, Spannungen, Empfangsqualität) auch die Positionen der Steuerknüppel bzw. Servokanäle auf.

So sieht z.B. ein Rollenkreis mit einer FMS Mini T28 aus (zwischen 0:35 und 1:35 Sekunden). Es ist gut zu erkennen, dass das Querruder während des Rollenkreises in etwa immer den gleichen Ausschlag hat (Pulsbreite von ca. 1550 µs) und der Rest mit dem Höhenruder erledigt wird (Seitenruder wirkt bei der Mini T28 fast gar nicht, so dass ich es hier weggelassen habe):
  • Rot = Höhenruder
  • Lila = Querruder


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