Graupner Uni Star 60

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Gerhard M.
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Graupner Uni Star 60

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 13:52

Hallo,

diesen Winter habe ich meinen betagten Graupner Uni Star 60 etwas überholt. Anbei ein paar Bilder und kurze Beschreibungen davon...

Viele Grüße
Gerhard
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... warum Modellflug?? Weil ich bei mir nie mitfliegen würde ...

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Austausch des Tanks

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 14:08

Als erstes wurde der bisherige Tank (Graupner Best-Nr. 136) gegen einen neuen Originaltank (Graupner Best.-Nr. 270) getauscht. Das Tankpendel hatte im alten Tank bereits eine tiefe Furche eingeschliffen (siehe 2. Bild).

Der neue Originaltank passt wie angegossen in die Uni Star 60.
Dateianhänge
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alter Tank
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alter Tank mit Furche vom Tankpendel
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Neuer Tank
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neuer Tank eingebaut
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Gerhard M.
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Tausch des 3600 mAh NiMh-Akkus gegen 2s A123 plus PowerBox G

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 14:41

Im weiteren Verlauf wurde der bisherige 4,8 Volt NiMh Akku mit 3.600 mAh Kapazität entfernt und gegen einen zweizelligen A123 (Größe ANR26650) mit 6,6 Volt und 2.300 mAh Kapazität in Verbindung mit einer PowerBox Gemini getauscht. Die PowerBox Gemini ist speziell für Hubschrauber gedacht, da eine extra Spannungsebene von 5,2 Volt für das Heckrotorservo zur Verfügung gestellt wird.

4,8 Volt NiMh Akku mit 3.600 mAh Kapazität
  • Spannungsbereich 5,6 Volt (vollgeladen) und 4,8 Volt (fast leer)
  • je nach Ladezustand des Akkus unterschiedliches Fluggefühl
  • relativ hohe Selbstentladung (bis zu 40% in zwei Wochen)
  • Spannungseinbruch bei hoher Belastung (> 5A)
  • maximaler Ladestrom 2,4 Ampere
  • sehr stabile Zellenchemie (neigt nicht zum explodieren)
  • Gewicht: 270g (240g Akku + 30g Schalter mit Spannungsanzeige)
6,6 Volt LiFePo4 Akku mit 2.300 mAh Kapazität von A123-Systems und PowerBox Gemini
  • Konstant 5,9 Volt für Servos
  • Konstant 5,2 Volt für Heckrotorservo
  • fast keine Selbstentladung (weniger als 1% in zwei Wochen)
  • maximaler Ladestrom 10 Ampere
  • 8A Dauerstrom
  • stabile Zellenchemie (neigt nicht zum explodieren)
  • Redundanz durch zwei unabhängige Teileinheiten
  • Gewicht: 204g (160g Akku + 44g PowerBox Gemini mit Schalter)
Dateianhänge
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Schacht für den Akku und etwas Schaumstoff
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Direkter Blick in den Akkuschacht
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4,8 Volt NiMh Akku mit 3.600 mAh Kapazität
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alter Ein-/Ausschalter mit Spannungsanzeige
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Logo von A123-Systems
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zweizelliger A123 Akku mit 2.300 mAh wiegt ca. 160g
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max. 10A Ladestrom. Bis zu 70A Entladestrom
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PowerBox Gemini
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Gewicht der PowerBox Gemini mit Schalter
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am UniStar 60 eingebaute PowerBox Gemini
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Microsens GLOW4B Boost

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 15:01

Die integrierte Glühvorrichtung ist zwar nicht neu am UNI Star 60 Hubschrauber, aber dennoch möchte ich hier das geringe Zusatzgewicht einer OnBoard-Glühung vorstellen und unterstreichen, dass mit Hilfe dieser 26g ein enormer Komfort- und vor allem Sicherheitsvorteil nicht nur bei Helikoptern erreicht wird: Nie wieder die Glühung vom laufenden Motor abstecken und dabei über den Propeller greifen müssen. Auch kann die Glühung so eingestellt werden, dass sie bei niedrigen Motordrehzahlen etwas "zuheizt" und so ein ruhiger und sicher Lauf im unteren Drehzahlbereich sowie Standgas unterstützt wird.

Der Anschluss/Einbau ist denkbar einfach:
  • Ein Kabel zum Empfänger (Stromversorgung + Gassignal)
  • je ein Kabel zur Glühkerze und zum Motorblock
  • Eine kleine LED informiert über den aktuellen Glühzustand
Der Stromverbrauch der integrierten Glühvorrichtung ist sehr gering und nicht nennenswert spürbar. Meine Steuerung habe ich so programmiert, dass ich über einen Tast-Schalter die Glühung zum Starten aktivieren und über einen zweiten Schalter ggf. die Glühung auch ganz abschalten kann. Dazu betreibe ich die Glühung an einem eigenen Empfängerkanal und verwende kein Y-Kabel für das Gas-Servo. Der eigene Kanal ermöglicht mir mittels Kurvenmischer die Erhaltungsglühung für den ruhigen Leerlauf schnell und einfach einzustellen.
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Austausch der Graupner C4041 gegen Futaba S3050 und BLS452 S

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 15:12

auf Grund des Futaba FASST-Umstiegs Ende 2010 funktionierten die bisherigen Graupner C4041 Servos nicht mehr zufriedenstellend (brummen um die Nullstellung). Aus diesem Grund wurden die bisherigen Servos gegen ein Futaba S3050 (Gas) und drei Futaba BLS452 (Taumelscheibe) getauscht. Außerdem wurden bei dieser Gelegenheit gleich alle Kabel schön in Gewebeschläuchen verlegt, so dass sich die Servokabel nicht so leicht durchscheuern können.


PS: Das war's dann auch schon mit den Umbauarbeiten...
Dateianhänge
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die vier bisherigen Graupner C4041 Servos
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die neuen Futaba S3050 (links) und Futaba BLS 452 Servos
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Gewicht des Futaba S3050 Servos
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Gewicht eines Futaba BLS452 Servos
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eingebaute Servos, Kabel mit Gewebeschlauch ummantelt
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zum Schutz wurden die 2.4 GHz Empfangsantennen einfach in Spritschläuchen verlegt
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Befestigung MPX Büchse bzw. Stecker

Beitrag von Gerhard M. » Fr 18. Feb 2011, 15:30

falls es jemanden interessiert, wie ich die Multiplex-Büchse unten rechts auf dem letzten Bild des vorhergehenden Beitrags so "einfach" an den Rahmen schrauben konnte: Für ein paar Cent gibt's so kleine Platinen zu kaufen, die man einfach hinten auf den Stecker oder die Buchse drauflötet. Diese haben dann links und rechts schöne Laschen zum Festschrauben dran. Dabei habe ich die Platine so festgelötet, dass diese mit den Lötbeinchen der Büchse bündig abschließt. Die zwei Kabel habe ich dann seitlich zwischen Büchse und Platine reingelötet. Abschließend habe ich alles zur Isolation mit 5 Minuten Epoxy überzogen.

PS: So nun war's das aber wirklich vorerst
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Erstflug mit den neuen Komponenten am 12.03.2011

Beitrag von Gerhard M. » So 13. Mär 2011, 22:15

Hi,

am Samstag war schönes Wetter, so dass ich den generalüberholten Graunpr Uni Star 60 mit Graupner Uni Expert Mechanik ausprobieren konnte - es wurden 4 Tanks (insgesamt ca. 2,5 Liter) leergeflogen. Die Flugeigenschaften haben sich extrem verbessert, er fliegt sich jetzt super präzise. Das Fluggefühl ist vom Start bis zur Landung absolut gleich (kein "schwammigwerden" zum Schluss), was wohl der konstanten Spannung aus der PowerBox Gemini sowie den sehr präziesen Futaba/Robbe BLS 452 liegen dürfte. Die Flugzeit ist mit dem neuen Tank von vorher ca. 16 Minuten auf jetzt über 22 Minuten angestiegen. In einem Flug werden ca. 431 mAh Strom aus dem 2S LiFePo4 Akku verbraucht.

Viele Grüße
Gerhard
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Re: Graupner Uni Star 60

Beitrag von Mampfi » Mo 14. Mär 2011, 19:52

oh je aizat 22 min dern lämara
***Wenn du bis zum Hals in Scheiße steckst - lass den Kopf nicht hängen***

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